Strafrecht

„Verzögerung als Strategie: Zölchs Opfer fordern Gerechtigkeit“

Die Betrugsopfer von Franz A. Zölch, einem ehemals angesehenen Juristen, Offizier und Verbandsfunktionär, stehen seit zwei Jahren in einem zermürbenden Kampf um Gerechtigkeit. Zölch, der wegen gewerbsmäßigen Betrugs rechtskräftig zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde, bleibt durch juristische Verzögerungstaktiken auf freiem Fuß. Diese Situation hat zu einer Protestaktion vor dem Berner Obergericht geführt, bei der die Geschädigten ihre Frustration und Enttäuschung über das Justizsystem zum Ausdruck brachten.

Staatsanwalt verurteilt

Das Landgericht Lübeck glaubt einem ehemaligen Staatsanwalt nicht, dass er schlafgewandelt ist, während er seinen Sohn vergewaltigte. Und rügt die Kieler Staatsanwaltschaft, weil diese ihn zunächst nicht anklagen wollte.

„Ein Justizirrtum wird korrigiert: Freispruch für Manfred Genditzki“

Manfred Genditzki, ein 63-jähriger Mann, wurde nach 13 Jahren und sechs Monaten Haft vom Vorwurf des Mordes an Lieselotte Kortüm, einer 87-jährigen Rentnerin, freigesprochen. Der Freispruch erfolgte nicht wegen mangelnder Beweise, sondern aufgrund erwiesener Unschuld. Dieses Urteil markiert das Ende eines langen Justizirrtums, bei dem Genditzki zuvor zweimal zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, unter der Annahme, er habe Kortüm im Oktober 2008 in ihrer Badewanne ertränkt.

Doppelmoral bei der Amtsgeheimnisverletzung und beim verbotenen Nachrichtendienst?

Wenn eine Behörde die Rechtsgleichheit missachtet Strafverfolgungsbehörden handeln für Aussenstehende oft unverständlich und nicht gleich, wenn es um die Bestrafung von Geheimnisverletzungen geht. Diese undurchsichtige Ungleichbehandlung in Strafsachen führt dazu,...

Kommentar zum etwas anderen Nachruf auf Elisabeth Kopp von inside-justiz.ch

Lesen Sie hier unseren Beitrag über die politisch-juristische Tragödie des Rücktritts der ersten Schweizer Bundesrätin Man soll Verstorbenen nichts Schlechtes nachsagen, gebietet eine alte Regel von Respekt und Anstand. Wir respektieren alle, welche diese Regel hoch...