Die Rufmörder von der Unia

Die Unia führt in aller Öffentlichkeit eine Kampagne gegen einen Bündner Gastro-Unternehmer, die Medien steigen grossflächig ein und berichten von «massenhaften Beweisen». Wochen später zeigt sich: Die Gewerkschaft

AR: Gefangen im Paradoxon – Wie die Appenzeller Justiz einen Bürger im Stich lässt

Gefangen im Paradox – Wie die Appenzeller Justiz einen Bürger im Stich lässt

Hat sich Turnschuhhersteller «On» verlaufen? Management beharrt auf Schweizerkreuz, Streit eskaliert

Dürfen On-Turnschuhe ein Schweizerkreuz tragen, auch wenn sie in Indonesien oder Vietnam gewertigt werden? Ja, sagt On. Schliesslich werde der Schuh ausschliesslich in der Schweiz entwickelt. Nein, sagen das Institut für Geistiges Eigentum und der Verein Swissness Enforcement. Massgebend sei der Herstellungsort. Jetzt eskaliert der Konflikt.

Alt-Ständeratspräsident Schiesser sass zwei Monate in U-Haft

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

Absurder Glarner Justiz-Zirkus: Treuhänder soll mehr als 20 Jahre nach der Tat für 18 Monate ins Gefängnis

Der Glarner Landrat berät am Mittwoch über das Begnadigungsgesuch eines Treuhänders. Wird das Gesuch abgelehnt, muss er für 18 Monate ins Gefängnis. Während Begnadigungsgesuche in aller Regel abgelehnt werden, zeichnet der vorliegende Fall allerdings tatsächlich ein sehr zwielichtiges Bild der Glarner Justiz.

Millionen-Veruntreuungen: Strafprozess gegen Toggenburger Anwalt Markus Roos erst 2026

Seit Jahren sorgt ein Fall im Toggenburg für Gesprächsstoff – in Dorfbeizen, in juristischen Kreisen und mittlerweile auch in der Politik. Im Zentrum steht der bekannte Anwalt Markus Roos aus Lichtensteig. Ihm wirft die St. Galler Staatsanwaltschaft vor, über Jahre hinweg Gelder in Millionenhöhe veruntreut zu haben – aus Nachlässen, bei denen er als Willensvollstrecker eingesetzt war, und aus Firmen, in denen er als Verwaltungsrat oder Geschäftsführer agierte.

Kommentar: Wenn Einschüchterung Fakten ersetzen sollen

Der Kölner Wirtschaftskrimi wird immer wilder

„Blocher, Hildebrand und Widmer-Schlumpf“ – ein Zeitdokument über Macht, Moral und miserables Krisenmanagement

Gelesen in einer hellen Polarnacht vor Spitzbergen, schlägt dieses Buch wie kalter Wind ins Gesicht: sauber geschrieben, akkurat, nachvollziehbar — und dennoch aufwühlend. Hermann Lei rekonstruiert die Hildebrand-Affäre nicht als verbeulter Medienmythos, sondern als Kaskade institutioneller Aussetzer, politischer Manöver und persönlicher Eitelkeiten. Wer danach noch meint, die Schweiz sei damals krisenfest gewesen, hat ein anderes Buch in der Hand.