Letzte Geschichten
Abolitionismus – Verantwortung statt Schuld
Seit der globalen Black-Lives-Matter-Bewegung ist der Abolitionismus, die eine grundsätzliche Kritik an Polizei und Justiz formuliert, wieder stärker in den Fokus gerückt. Sie plädiert für eine Abschaffung der strafenden Institutionen und fordert neue Formen für Gerechtigkeit. Was die Bewegung kritisiert, wie eine Gesellschaft ohne Polizei und Gefängnisse aussehen kann und welche gesellschaftlichen Veränderungen es bräuchte, damit das funktionieren kann.
Assange: Das Ende der Heldensaga
WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat Grossbritannien verlassen, nachdem er mit der US-Staatsanwaltschaft eine Einigung über eine der grössten Veröffentlichungen von geheimen Materialien in der Geschichte der USA erzielt hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Deal ausgehandelt, der die juristische Saga des WikiLeaks-Gründers um die veröffentlichten Dokumente beendete und ihm nach Jahren der Inhaftierung und des Hausarrests die Freiheit ermöglichte.
Gekaufte Richter am US-Supreme Court?
Dem Richter am Obersten Gerichtshof Clarence Thomas wird vorgeworfen, jahrelang Luxusreisen und andere Geschenke von wohlhabenden Gönnern angenommen zu haben, ohne diese entsprechend zu deklarieren. Die jahrzehntelange Freundschaft von Richter Clarence Thomas mit dem Immobilienmagnaten Harlan Crow und die Luxusreisen von Samuel Alito mit dem Milliardär Paul Singer haben Fragen über Einfluss und Ethik am höchsten Gericht der USA aufgeworfen und zu heftigen Diskussionen über mögliche Interessenkonflikte und die Integrität des Obersten Gerichtshofs geführt.
Staatsanwalt verurteilt
Das Landgericht Lübeck glaubt einem ehemaligen Staatsanwalt nicht, dass er schlafgewandelt ist, während er seinen Sohn vergewaltigte. Und rügt die Kieler Staatsanwaltschaft, weil diese ihn zunächst nicht anklagen wollte.
REFLEKT-Recherche: Steuergeschenke für Milliardäre
Wie sich das grösste Schifffahrtsunternehmen der Welt mit Ueli Maurers Finanzdepartement ein Steuergeschenk bastelte. Und wie die Behörden dabei schwerste Bedenken ignorierten.
„Ein Justizirrtum wird korrigiert: Freispruch für Manfred Genditzki“
Manfred Genditzki, ein 63-jähriger Mann, wurde nach 13 Jahren und sechs Monaten Haft vom Vorwurf des Mordes an Lieselotte Kortüm, einer 87-jährigen Rentnerin, freigesprochen. Der Freispruch erfolgte nicht wegen mangelnder Beweise, sondern aufgrund erwiesener Unschuld. Dieses Urteil markiert das Ende eines langen Justizirrtums, bei dem Genditzki zuvor zweimal zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, unter der Annahme, er habe Kortüm im Oktober 2008 in ihrer Badewanne ertränkt.
Fox News zahlt viel Geld für Lügen-Geschichten
Wer immer noch so diesen Restzweifel hatte, ob die Vorwürfe der Wahlmanipulation in den USA tatsächlich...
Bescheidene Anklage gegen Trump
Seit gestern Abend sind die Anklagepunkte des Manhattanener District-Staatsanwalts Alvin Bragg (D) bekannt. Viele...
Trump kommt vor Manhattaner Strafgericht
Ex-Präsident und Präsidentschaftskandidat für 2024, Donald J. Trump, wird in Manhattan angeklagt. Das wurde in der...
Ausschuss des Repräsentantenhauses empfiehlt Strafverfahren gegen Trump
Der Untersuchungsausschuss des US-amerikanischen Repräsentantenhauses empfielt eine Strafuntersuchung gegen Trump. Das...
Korruptionsaffäre im EU-Parlament: Vize-Präsidentin Eva Kaili festgenommen
Riesen-Skandal am EU-Parlament in Brüssel. Die 44-jährige EU-Vize-Parlamentspräsidentin Eva Kaili, eine...
Man weiss nicht, worüber man sich am meisten ärgern soll
Unglaubliches vernimmt man dieser Tage aus den USA. Wenn auch nicht ganz überraschend, so zeigt sich doch immer...
Die mutigste Frau Amerikas
Cassidy Hutchinson hat am Mittwoch vor dem US-Parlamentsausschuss ausgesagt, der die Vorgänge rund um die Stürmung des...
